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Geschichte

Minna Specht

Minna Specht

Die Minna-Specht-Schule liegt im Frankfurter Stadtteil Schwanheim und besteht seit 1964. Sie war zunächst Grund- und Hauptschule mit Vorklasse, bekam 1977 eine Förderstufe und war seit 1995 nur noch Grundschule mit Förderstufe. Mit der Abschaffung der Förderstufe am Ende des Schuljahres 2005/2006 wird sie nun als reine Grundschule weitergeführt.

Die Schule verdankt ihren Namen der Pädagogin Minna Specht (1879-1961), die sich besonders der politischen Erziehung erwachsener Schüler widmete. Im Vordergrund stand für sie die Ausbildung zur Selbstbestimmung und Disziplin. 1924 übernahm sie die Leitung des Landerziehungsheims Walkemühle, einem Internat mit einer reformpädagogisch orientierten Kinderabteilung und einer Abteilung für junge Erwachsene. 1933 musste sie nach der Schließung der Walkemühle durch die Nationalsozialisten emigrieren, setzte aber auch im Exil ihre pädagogische Arbeit weiter fort. Nach dem Krieg leitete sie die Odenwaldschule in Hessen. Sie war zudem Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission sowie Mitarbeiterin des pädagogischen Instituts der UNESCO in Hamburg.

Unsere 251 Schülerinnen und Schüler gehören über 10 Nationen an. Der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Obwohl diese Kinder überwiegend in Deutschland geboren und aufgewachsen sind und auch einen Kindergarten besucht haben, stellen wir zunehmend bei einem Großteil dieser Kinder eine mangelhafte Sprachkompetenz fest. Aus diesem Grund sind an unserer Schule verschiedene Förderkonzepte wie Deutsch & PC, Vorlaufkurs und Lese-Insel etabliert.